Nr.16 | OM-FOli
Südlicher Flair mit alpiner Strenge
Nr.16 | OM-FOli
Südlicher Flair mit alpiner Strenge
OM-FOli

Das eher selten Tonholz Olive in Verbindung mit einer alpinen Fichte gibt der Gitarre ihren eigenen Charakter.

Das eher selten Tonholz Olive in Verbindung mit einer alpinen Fichte gibt der Gitarre ihren eigenen Charakter.
Die Fakten
Bauform | OM
Mensur | 650 mm
Decke | Alpenfichte
Boden, Zargen | Olive
Randeinlagen | Bubinga
Hals | Ahorn, 5-teilig
Halsbreite am Sattel | 44,5 mm
Griffbrett | Palisander
Kopfplattenfurnier | Olive
Steg | Palisander
Sattel | Ebenholz, kompensiert
Stegeinlage | Knochen, 2-teilig
Mechaniken | Gotoh, SG301
Fertigstellung | 2026
Die Fakten
Bauform | OM
Mensur | 650 mm
Decke | Alpenfichte
Boden, Zargen | Olive
Randeinlagen | Bubinga
Hals | Ahorn, 5-teilig
Halsbreite am Sattel | 44,5 mm
Griffbrett | Palisander
Kopfplattenfurnier | Olive
Steg | Palisander
Sattel | Ebenholz, kompensiert
Stegeinlage | Knochen, 2-teilig
Mechaniken | Gotoh, SG301
Fertigstellung | 2026
Die Geschichte
Obwohl ich mit meiner ersten Gitarre aus Ahorn/Fichte (Nr. 1; OM-FA) schon ein eher hell klingendes Instrument habe, wollte ich mit Olive noch einmal einen Versuch starten. Mit 15 Jahren Erfahrung war ich auf das Ergebnis gespannt.
Durch die auffallend hell- und dunkelbraun gefärbte Maserung unterscheidet sie sich sehr stark von meiner Nr.1.
Dazu passend habe ich für das Griffbrett und den Steg Palisander gewählt.
Wie üblich sind auch hier alle meine „Standards“ verbaut:
- ein Hals aus Ahorn,
- ein venezianisches (rundes) cutaway,
- ein kompensierter Sattel aus Ebenholz,
- eine 2-teilige Stegeinlage aus Knochen.
Der Klang ist sehr ausgewogen. Die Höhen gar nicht so spitz wie ich befürchtet habe. Die Mitten und Bässe sind sehr präsent und bilden ein gutes Fundament.




Die Geschichte
Die „Neue“ sollte natürlich anders werden als die Vorgängerin. So habe ich einige Merkmale definiert. Sie sollte einen OM-Korpus erhalten. Ich kam damit gut zurecht und außerdem hatte ich ja bereits eine Form. Außerdem sollte sie vorwiegend für offene Stimmungen genutzt werden. Daher die längere Mensur von 660 mm. Sie sollte aus vorwiegend heimischen Hölzern bestehen (was mir nicht ganz gelungen ist). Einen Fensterkopf wollte ich auch einmal probieren. Diesmal sollte die Gitarre ein florentinisches Cutaway bekommen. Zu guter Letzt war mir eine ausgeglichenen Klang wichtig. Nicht so sonor wie Palisander und nicht so spritzig wie Ahorn.
Als Holz für den Korpus habe ich Walnuss gewählt. Als Kontrast für die Randeinlagen und Zierstreifen habe ich Rosenholz ausfindig gemacht. Diese rosa/weiße Maserung passt, finde ich, sehr gut zu dem, vielleicht etwas „farblosen“, Ton der Walnuss. Mit dem Griffbrett und Kopfplattenfurnier aus Ebenholz bin ich von der Idee der „heimischen Hölzer“ zwar abgewichen; aber es passt einfach besser.
Die Walnuss hat einen sehr ausgeglichenen Klang. Die Höhen sind nicht so hart wie bei Ahorn und die Tiefen sind nicht so sonor wie bei Palisander. Nachdem ich die Balken noch etwas nachbearbeitet habe, passen nun auch die Lautstärke und der Sustain.
























